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Landesbehindertenbeauftragter zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen

Norbert Killewald: Es gibt viel zu tun. Aber NRW ist auf einem guten Weg zu einer inklusiven Gesellschaft!

Der Beauftragte der Landesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung in Nordrhein-Westfalen teilt mit:

Anlässlich des Welttages der Menschen mit Behinderungen am 3. Dezember 2014 hat der Behindertenbeauftragte Norbert Killewald erklärt: „Nordrhein-Westfalen ist auf einem guten Weg bei der Inklusion. In der Schule haben wir nach einem langen und schwierigen Weg Einigkeit erzielt, wie der Mehraufwand bei Gebäuden und dem nicht lehrenden Personal bewertet werden soll, um dadurch eine angemessene Unterstützung der Kommunen durch das Land zu erreichen.“ Auf der Herbsttagung der Behindertenbeauftragten von Bund und Ländern im November sei NRW hervorgehoben worden als das Land, das beispielhaft zeige, wie gemeinsamer Unterricht geht.

„Das Institut für Menschenrechte, das die Bundesregierung bei der Umsetzung der UN-Konvention begleitet, hat NRW als eines der wenigen Bundesländer gelobt, die die strukturelle Frage der Inklusion in der Schule angehen“, sagte er. „Damit gehen wir die ersten Schritte auf einem richtigen Weg. Weitere müssen folgen. Dabei müssen wir die bei der Inklusion handelnden Menschen, unter anderem die Betroffenen, die Beschäftigten und auch die Entscheider, mitnehmen.“ Mit dem Inklusionsstärkungsgesetz gehe das Land nun einen weiteren Schritt voran. „Damit wird die gesellschaftliche Teilhabe der Menschen mit Behinderungen deutlich gestärkt“, so Killewald.

„NRW liegt bundesweit vorne in der Förderung der Barrierefreiheit im Wohnungsmarkt“, sagte er. Entsprechend ermahnte der Behindertenbeauftragte die Akteure der Wohnungswirtschaft, die Barrierefreiheit nicht gegen bezahlbaren Wohnraum auszuspielen. „Ich freue mich, wenn die anstehende Novelle der Landesbauordnung dem Thema Barrierefreiheit zum Beispiel bei Wohnungen, bei Arztpraxen, bei Rathäusern und anderswo noch gerechter wird. Nur so werden wir die Anforderungen einer demografiefesten und behindertengerechten Gesellschaft erfüllen.“

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